Die Ergotherapie ist neben der Physiotherapie, der Podologie und der Logopädie ein anerkanntes Heilmittel. Als solches kann sie vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse erstattet werden. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten behandeln Menschen mit Erkrankungen sehr unterschiedlicher Art.
Die Bezeichnung "Ergotherapie" stammt von den griechischen Begriffen ἔργον - altgriechische Aussprache érgon = „Werk“, „Arbeit“ und θεραπεία - altgriechische Aussprache therapeía = „Dienst“, „Behandlung“. Ziel dieser Therapie ist demnach die positive Beeinflussung der gesundheitlichen Situation durch Gestaltung alltäglicher Herausforderungen.
Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten werden an Gesundheitsfachschulen ausgebildet. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Davon entfallen 2700 Stunden auf die Theoriephasen und 1700 Stunden auf die Praxisphasen. Einen detaillierten Ausbildungsplan können Sie hier einsehen.
Nach der Ausbildung arbeiten sie nahezu in allen Bereichen des Gesundheitswesens. Darüber hinaus steht den Absolventen die Weiterqualifikation an einer Hochschule offen.
