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Ach, übrigens
Wir haben sicher noch nicht alle Fragen beantwortet. Darum finden Sie hier eine Liste häufiger Fragen nebst Antwort. Auch diese Liste ist nicht vollständig. Helfen Sie mit. Schreiben Sie uns.
Im Nordwesten Deutschlands. Nahe an der niederländischen Grenze. Bad Bentheim gehört zum Land Niedersachsen. [Mehr]
Da Bad Bentheim sehr auf Tourismus eingestellt ist, gibt es zahlreiche Mietangebote für einzelne Zimmer oder kleinere Wohnungen. In den meisten Fällen bilden die Schüler Wohngemeinschaften. So bleiben die Kosten überschaubar. Auf Wunsch unterstützen wir Sie auch bei der Wohnungssuche. [Mehr]
Ja. Wenn Sie über eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachhochschulreife) verfügen. Alle Studiengänge in Deutschland setzen allerdings eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Ergotherapie voraus. [Mehr]
Ja. Sofern Sie über eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachhochschulreife) verfügen, können Sie an jeder beliebigen Hochschule in Deutschland einen Bachelor- Abschluss mit der Fachrichtung Ergotherapie erwerben. Vorausgesetzt die Hochschule bietet diese Fachrichtung an. Auch ausländische Hochschulen bieten teilweise Studienprogramme für deutsche Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Fernstudienangebote. [Mehr]
Nein. In Deutschland werden Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten an Berufsfachschulen ausgebildet. Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung in Bad Bentheim wird ihnen die staatliche Anerkennung verliehen. Sie können dann direkt ihren Beruf ausüben.
Der WFOT (World Federation of Occupational Therapists) ist der Weltverband der Ergotherapeuten. Er legt fest, welche Mindestvoraussetzungen eine Schule für Ergotherapie erfüllen sollte. Die Gesundheitsfachschule der Akademie Überlingen in Bad Bentheim erfüllt diese Voraussetzungen. [Mehr]
Nein. Die Gleichwertigkeit der Abschlüsse wird durch die WFOT Anerkennung formal gewährleistet. Momentan verfügen weniger als 5% der in Deutschland arbeitenden Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten über einen Hochschulabschluss. In vielen Fällen arbeiten diese Therapeuten in der Ausbildung oder in leitender Funktion.
Ja. Die einzelnen Schulen unterscheiden sich tatsächlich. Teilweise sogar deutlich. Diese Unterschiede sind gewollt. Der Lehrplan bietet Spielraum für die Bildung individueller Schulprofile. Ca. 80% der Ausbidlungsinhalte sind allerdings vollkommen identisch.
Zunächst erfüllt die Gesundheitsfachschule in Bad Bentheim die Mindeststandards des WFOT. Darüber hinaus hat sie bereits seit mehreren Jahren ein eigenes Qualitätsmanagement implementiert das den internationalen Qualitätsmanagementnormen entspricht und dieses durch die DQS zertifizieren lassen. Neben der DQS bietet auch der Deutsche Verband der Ergotherapeuten mit seinem DVE- Zertifikat ein vergleichbares Konzept an. Die Implementierung von Qualitätsmanagementsystemen soll eine kontinuierliche Weiterentwicklung gewährleisten. [Mehr]
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Ja. Für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten ist Gesundheit mehr als das Fehlen körperlicher, geistiger oder psychischer Störungen. Sie beziehen bei der Behandlung ihrer Patienten deren individuelle Umwelt und alltäglichen Aufgaben mit ein. Sie wollen in erster Linie erreichen, dass der Patient nach einer Krankheit durch eine zufriedenstellende Erfüllung alltäglicher Rollen seine gesundheitliche Situation positiv beeinflussen kann. Dieser Ansatz erfährt momentan im Gesundheitswesen immer größere Bedeutung. Gerade nicht heilbare Erkrankungen erfordern ein Umdenken. Die Ergotherapie gehört zu den wenigen Berufen im Gesundheitswesen, die diesen Ansatz traditionell verfolgen.
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Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten behandeln die anatomischen Strukturen und körperlichen Funktionen eines Patienten. Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten behandeln die Betätigungsperformance eines Patienten.
Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten nutzen physikalische Reize (Wärme, Kälte, Wasser, Strom, Licht und aktive oder passive Bewegung). Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten nutzen die alltäglichen Aufgaben, die Umweltbedingungen und die vorhandenen bzw. sich entwickelnden Fähigkeiten (körperlich, geistig und psychisch) der Person.
Die Physiotherapie strebt eine Veränderung in Richtung allgemein gültiger anatomischer und funktioneller Normen an. Die Ergotherapie strebt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Betätigungswünschen des Patienten, den Notwendigkeiten in Bezug auf die Entwicklung der gesundheitlichen Situation und den Erwartungen der Umwelt an.
Physiotherapeutinnen behandeln die körperlichen Funktionen des Patienten mit dem Ziel, dessen Handlungsmöglichkeiten zu verbessern. Ergotherapeutinnen behandeln die Handlungsmöglichkeiten des Patienten mit dem Ziel, individuell bedeutsame Betätigungsperformance herzustellen.
Beide Berufsgruppen berücksichtigen die Erkenntnis, dass therapeutische Bemühungen im Kontext der Lebenswelt des Patienten am sinnvollsten erscheinen.
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